Schätzungen gehen davon aus, dass der Anteil der Christen an der Bevölkerung bis vor dem Bürgerkrieg noch bei etwa zehn Prozent lag. Heute sind es wohlwollend geschätzt noch vielleicht zwei Prozent.

Schätzungen gehen davon aus, dass der Anteil der Christen an der Bevölkerung bis vor dem Bürgerkrieg noch bei etwa zehn Prozent lag. Heute sind es wohlwollend geschätzt noch vielleicht zwei Prozent.

Bild: GettyImages

Reminiszere 2026

Fürbitte für Bedrängte und Verfolgte Christen

Die EKD ruft am Sonntag Reminiszere dazu auf, auf die Leidenserfahrungen von Christen in anderen Ländern aufmerksam zu machen. 2026 steht zum zweiten Mal Syrien im Fokus.

In diesem Jahr soll am Sonntag Reminszere insbesondere der Menschen in Syrien gedacht werden: nach 13 Jahren des furchtbaren Bürgerkriegs und ein Jahr nach dem Sturz des Diktators und der Übernahme der Übergangsregierung ist die Unsicherheit nach wie vor sehr groß.

Für Ihre Gottesdienste und Andachten am Sonntag, den 1. März 2026 finden Sie hier liturgisches Material, einen Kollektenzweck sowie Hintergrundartikel zur aktuellen Situation der Kirchen.

Syrien ist christliches Ursprungsland. Bis in die allerersten Anfänge des Christentums reichen die Bezüge nach Syrien. In Damaskus wurde Saulus zum Paulus. Auch Antiochien, von wo aus der Apostel seine Missionsreisen in den Mittelmeerraum unternahm, und wo die Anhänger der neuen Religion zum ersten Mal „Christianoi“ genannt wurden, war damals Teil der römischen Provinz Syria.

 Doch heute ist die Zahl der Christen dramatisch klein geworden. Zudem sind sie in so viele unterschiedliche Kirchen aufgeteilt, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Die Lage in Syrien ist von großer Not, politischen Spannungen und humanitären Herausforderungen geprägt. Am Sonntag Reminiszere 2026 stehen daher die syrischen Christinnen und Christen im Mittelpunkt von Gedenken und Fürbitten.

16.02.2026
EKD/ELKB