Einheit und Vielfalt der Kirche

Ökumene vor Ort

Ökumenischer Berggottesdienst

Vielfältig wird Ökumene vor Ort gelebt, wie hier bei einem Berggottesdienst hoch über den Wolken.

Bild: ELKB

Wunderbar vielfältig wird Ökumene vor Ort gelebt. Haupt- und Ehrenamtliche engagieren sich in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der ökumenischen Zusammenarbeit. 

Wunderbar vielfältig wird Ökumene vor Ort gelebt. Von der ökumenischen Zusammenarbeit bei der Kinderbibelwoche, dem Kindergottesdienst, dem Krabbelgottesdienst, dem Kinderkirchentag, dem Kinderchor, der Jungschar bis hin zum Martinsumzug. Und das waren jetzt nur Beispiele aus dem Bereich der Arbeit mit Kindern.

Zitat

Sollten sich unsere Kirchen nicht fragen, ob sie nicht in allen Angelegenheiten gemeinsam handeln sollten, mit Ausnahme derer, in denen tiefe Unterschiede in ihren Überzeugungen sie zwingen, getrennt zu handeln?

3. Konferenz für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen, Lund 1952

Genauso viele Beispiele könnten im Bereich der Arbeit mit Jugendlichen angeführt werden, bei der Arbeit mit Älteren, bei öffentlichen Anlässen, für gemeinsame Veranstaltungen und Gottesdienste. Selbst bei Kasualien wird immer wieder ökumenisch zusammengearbeitet.

Die Pfarrer*innen und Hauptamtlichen und viele Ehrenamtliche engagieren sich vor Ort in diesen unterschiedlichsten Arbeitsfeldern in der ökumenischen Zusammenarbeit.

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Gelungene Beispiele als PDF

Urbi et Orbi – die Romreise der ACK Kempten 2018 Beschreibung als PDF
Die Brücke von Maisach - Beschreibung als PDF


Die ökumenische Zusammenarbeit ist selbstverständlich geworden und inzwischen liegt die Begründungspflicht bei denen, die nicht zusammenarbeiten. Immer mehr an Bedeutung gewinnt dabei die multilaterale Zusammenarbeit der verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften, deutlich sichtbar in der Arbeit der örtlichen ACK´s (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen).

In der Landeskirche wird die Ökumene vor Ort dabei von den jeweiligen Ökumenebeauftragten und durch das Ökumenereferat im Landeskirchenamt unterstützt und gefördert.

Ökumenebeauftragte in der bayerischen Landeskirche

In einigen der Gemeinden in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gibt es Ökumenebeauftragte, welche durch den Kirchenvorstand beauftragt wurden.

In nahezu jedem Dekanatsbezirk der Landeskirche gibt es Ökumenebeauftragte   welche durch die Pfarrkonferenz bzw. durch den Dekanatsausschuss gewählt wurde. Diese Beauftragten arbeiten eng und in Abstimmung mit dem Dekan bzw. der Dekanin vor Ort zusammen und sind Ansprechpartner*innen für ökumenische Fragen und Projekte im Dekanatsbezirk.

Für jeden der sechs Kirchenkreise wurden Ökumenebeauftragte durch den Landeskirchenrat in Absprache mit den jeweiligen Regionalbischöf*innen ernannt.

Aus Datenschutzgründen ist es uns leider nicht erlaubt, eine Liste mit den Ökumenebeauftragten einzustellen. Die jeweiligen Ökumenebeauftragten der Kirchenkreise und Dekanatsbezirke können Sie über das Ökumenereferat nachfragen: Ökumenische Studienarbeit, Heinz Dunkenberger-Kellermann, dunkenberger-kellermann@elkb.de, Telefon 089 – 55 95 – 275 (Sekretariat: Frau Antonella Dametto: - 476)

Aufgaben und die Arbeitsfelder der Ökumenebeauftragten der Kirchenkreise und der Dekanatsbezirke

Ökumenebeauftragte für die Kirchenkreise in der ELKB

Die ökumenische Arbeit im Kirchenkreis zu fördern in Abstimmung und enger Zusammenarbeit mit der jeweiligen Regionalbischöfin bzw. dem jeweiligen Regionalbischof und in einem regelmäßigen Kontakt mit dem Ökumenereferat der ELKB ist die Aufgabe der Ökumenebeauftragten für den Kirchenkreis.

Auszug aus den Richtlinien zur Berufung, Amtsdauer und Aufgaben von Ökumenebeauftragten der Kirchenkreise

Die Aufgaben und der Umfang der Beauftragung richten sich grundsätzlich nach der jeweiligen Situation im Kirchenkreis, den personellen und finanziellen Kapazitäten und der Schwerpunktsetzung im Kirchenkreis. Die Konkretisierung der Aufgaben, des Umfangs der Beauftragung und der mit ihr verbundenen Kompetenzen erfolgt durch den zuständigen Regionalbischof bzw. durch die zuständige Regionalbischöfin.
 In diesem Rahmen sollen den Ökumenebeauftragten der Kirchenkreise folgende Aufgaben übertragen werden:

a) als Ansprechpartner und Ansprechpartnerin für ökumenische Fragen und Belange im Kirchenkreis dem jeweiligen Regionalbischof bzw. der jeweiligen Regionalbischöfin zur Verfügung stehen.
b) Sie sollen als Ansprechpartner und Ansprechpartnerin für ökumenische Fragen und Belange im Kirchenkreis den röm.-kath. Diözesen und den anderen Konfessionen und Gemeinschaften im Kirchenkreis agieren in Absprache mit ihren jeweiligen Regionalbischöfen und Regionalbischöfinnen.
c) Sie sollen ökumenische Projekte und Veranstaltungen im Kirchenkreis zur Kenntnis nehmen, begleiten, unterstützen, initiieren und im Einvernehmen mit dem Regionalbischof bzw. der Regionalbischöfin evtl. auch durchführen.
d) Sie sollen regelmäßigen Kontakt mit der zuständigen Abteilung „Ökumene und Kirchliches Leben“ im Landeskirchenamt halten (mindestens zwei bis drei Treffen im Jahr), möglichst an der jährlichen Konferenz der Ökumenebeauftragten teilnehmen und aktuelle Informationen aus der zuständigen Abteilung im Landeskirchenamt regelmäßig an den Regionalbischof bzw. die Regionalbischöfin weiterleiten.
e) Sie sollen mit ihrem Regionalbischof bzw. ihrer Regionalbischöfin in einem regelmäßigen Austausch über die ökumenischen Fragen und Belange im Kirchenkreis stehen und die zuständige Abteilung im Landeskirchenamt über wesentliche ökumenische Projekte und Veranstaltungen im Kirchenkreis informieren.

(Amtsblatt der ELKB, 7/2019)

Ökumenebeauftragte für die Dekanatsbezirke in der ELKB

Ökumene vor Ort gestalten, initieren, begleiten, beraten, als Ansprechpartner zur Verfügung stehen – dafür stehen die Ökumenebeauftragten der Dekanatsbezirke in unserer Landeskirche. Ökumene gestaltet sich in jedem Dekanatsbezirk sehr unterschiedlich und darum braucht es Beauftragte, die in enger Zusammenarbeit mit der jeweiligen Dekanin, dem jeweiligen Dekan und in engem Kontakt mit dem Ökumenereferat im Landeskirchenamt sich für eine lebendige Ökumene in ihrem Dekanatsbezirk engagieren.

Auszug aus den Richtlinien zur Berufung, Amtsdauer und Aufgaben von Ökumenebeauftragten der Dekanatsbezirke

In den Dekanatsbezirken soll die ökumenische Arbeit insbesondere durch Ökumenebeauftragte begleitet und gefördert werden. Die Aufgaben und der Umfang der Beauftragung richten sich grundsätzlich nach der örtlichen Situation, den personellen und finanziellen Kapazitäten und der Schwerpunktsetzung im Dekanatsbezirk. In diesem Rahmen sollen den Ökumenebeauftragten folgende Aufgaben übertragen werden:
a) Sie sollen Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnenfür ökumenische Fragen und Belange im Dekanatsbezirksein und je nach örtlicher Situation Arbeitskreise und Mitarbeitende in den Gemeinden, Diensten und Einrichtungen des Dekanatsbezirkes beraten
b) Sie sollen ökumenische Projekte und Veranstaltungen begleiten, unterstützen, initiieren und im Einvernehmenmit dem Dekan bzw. der Dekanin durchführen.
c) Sie sollen Kontakte zu anderen Kirchen und christlichen Gemeinschaften sowie der örtlichen AcK im Dekanatsbezirk knüpfen und Beziehungs- und Vernetzungsarbeitleisten.
d) Sie sollen regelmäßigen Kontakt mit der zuständigen Abteilung „Ökumene und Kirchliches Leben“ im Landeskirchenamt halten, an der jährlichen Konferenz derÖkumenebeauftragten teilnehmen und aktuelle Informationen aus der zuständigen Abteilung im Landeskirchenamt regelmäßig an den Dekan bzw. die Dekanin, diePfarrkonferenz und die Dekanatssynode weiterleiten.
e)Sie sollen mit dem Dekan bzw. die De anin in einemregelmäßigen Austausch über die ökumenischen Fragen und Belange im Dekanatsbezirk stehen und die zuständige Abteilung im Landeskirchenamt über wesentliche ökumenische Projekte und Veranstaltungen im Dekanatsbezirk informieren.

(Amtsblatt der ELKB 7/2007)


28.07.2020 / Dunkenberger-Kellermann