Die Konzeption des interreligiösen Dialogs

Cover der Konzeption des interreligiösen Dialogs der ELKB

Frieden kennt viele Sprachen - das Cover der Konzeption des interreligiösen Dialogs der ELKB

Bild: ELKB

Wie steht die evangelische Kirche überhaupt zu den nichtchristlichen Religionen? Das ist eine Frage, die immer wieder gestellt wurde und gestellt wird.

Es gibt auf diese Frage sehr unterschiedliche Antworten von Gemeindegliedern wie von Theologen. Das Spektrum reicht von „Die Religionen sind nur verschiedene Wege zum gleichen Ziel und im Grunde alle gleichwertig“ bis hin zu „wer nicht an Christus glaubt und sich zu ihm bekennt, ist verloren“.

Das sind theologische Positionen von Einzelpersonen. Lange Zeit aber gab es zu diesem Thema keine offiziellen Verlautbarungen von Kirchen, etwa in Form einer von einer Synode verabschiedeten theologischen Erklärung.

In der katholischen Kirche ist das anders. Die hat sich im Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) festgelegt. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat seit 2009 an einer Konzeption gearbeitet, in der sie ihre Sicht auf die nichtchristlichen Religionen zusammenfasst. Im April 2016 hat die Landessynode diese Konzeption nahezu einstimmig verabschiedet. Sowohl die Grundsatzfrage „Was bedeutet für uns die Gegenwart von Gläubigen anderer Religionen?“ wie die Beziehungen zu nichtchristlichen Gemeinden im Einzelnen werden hier beschrieben.   

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Die Konzeption ist die theologische Grundlegung für viele praktische Fragen in der konkreten Begegnung mit Menschen anderen Glaubens vor Ort.


28.07.2020 / Oechslen